BEAMTENSTRAFRECHT

Vorwürfe mit wirtschaftsstrafrechtlichem Bezug wie Vorteilsnahme, Bestechlichkeit und Bestechung, Untreue oder Betrug stehen auch bei Beamten oft im Vordergrund. Jedoch können auch andere von Beamten innerhalb und außerhalb des Dienstes begangene Straftaten nicht nur Ermittlungsverfahren, sondern auch Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen.

WIR STEHEN IHNEN ZUR VERFÜGUNG:

  • Disziplinar- und Strafverfahren

Wegen der Vielzahl der Strafbarkeitsrisiken für Beamte und der besonderen Bedeutung der daraus folgenden beamtenrechtlichen Konsequenzen – insbesondere Entlassung aus dem Beamtenverhältnis und Verlust von Pensionsansprüchen – ist die sorgfältige Betrachtung und Prüfung straf- und disziplinarrechtlicher Vorwürfe gegen Beamte unumgänglich, denn für sie geht es um weit mehr, als die strafrechtliche Sanktion. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass der Ausgang eines Strafverfahrens für das Disziplinarverfahren wegen der §§ 23 und 57 des Bundesdisziplinargesetzes eine entscheidende Bindungswirkung entfalten kann. Insbesondere Polizeibeamte sind während ihrer Dienstausübung einem besonderen Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt und sehen sich deshalb zunehmend selbst mit Ermittlungsverfahren und Disziplinarmaßnahmen konfrontiert. Die Begleitung durch einen erfahrenen Strafverteidiger ist in solchen Fällen elementar. Unsere Kanzlei behält diese Fragestellungen immer im Blick und arbeitet bei Bedarf hinsichtlich der disziplinarrechtlichen Fragestellungen eng mit Kollegen zusammen, die uns dabei unterstützen können, die Weichen bereits im Strafverfahren richtig zu stellen.